Haus vermieten – was private Vermieter wissen müssen

Sie haben eine Immobilie gekauft und haben sich dazu entschlossen, das Haus zu vermieten, um von regelmäßigen Einnahmen zu profitieren? Dann gibt es einiges zu beachten. Von der Suche nach den richtigen Mietern bis zum fairen und umfassenden Mietvertrag – umso besser alles geregelt ist, desto weniger Sorgen brauchen Sie sich später machen. Vor allem bei der Hausverwaltung kann es sinnvoll sein, Experten wie Malige Dienstleistungen zu beauftragen, die Ihnen viele verschiedene Aufgaben wie die Gartenpflege oder die Treppenhausreinigung abnhemen.

Aber worauf müssen Sie achten? Welche Hürden erwarten Sie und wie schaffen Sie für die zukünftigen Mieter die besten Bedingungen, von denen auch Sie als Vermieter profitieren? Nachfolgend erhalten Sie wichtige Tipps rund um die Rolle als Vermieter. Erfahren Sie, wie Sie passende und solvente Mieter finden und was Sie unbedingt im Mietvertrag regeln sollten.

Lohnt sich die Hausvermietung für Sie?

Die Entscheidung, ob eine Immobilie verkauft oder besser vermietet werden soll, fällt vielen Hauseigentümern nicht leicht. Besonders bei Mehrfamilienhäusern locken regelmäßige Mieteinnahmen und sprechen für die Vermietung. Besitzen Sie hingegen ein Einfamilienhaus kann der Verkauf die sinnvollere Entscheidung sein, denn die Mieteinnahmen für ein Einfamilienhaus sind pro Quadratmeter in der Regel geringer als für Wohnungen. 

Außerdem ist die Verwaltung eines Hauses mit viel Zeitaufwand verbunden. Es müssen Anzeigen für Mieter erstellt werden, wenn man keinen Makler beauftragen möchten, Mietverträge müssen erstellt werden, anfallende Arbeiten im Haus repariert werden und die gesamte Verwaltung inklusive der Räum- und Streupflicht und weiteren Aufgaben erfordert Zeit. 

Sollten Sie ein Einfamilienhaus vermieten wollen, sollten Sie sich außerdem über die im Vergleich zu Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern hohen Instandhaltungskosten im Klaren sein. 

Haben Sie alle Kostenpunkte und den Zeitaufwand abgewogen, können Sie die Entscheidung beruhigt treffen. Für den Fall, dass Sie sich für die Vermietung Ihres Objektes entscheiden, folgen jetzt wichtige Tipps, die Sie im Vorfeld beachten sollten.

Wie finden Sie zuverlässige Mieter für Ihr Haus?

Sie können sich entweder dazu entscheiden, für die Suche nach passenden Mietern einen Makler einzusetzen, der die zukünftigen Mieter eingehend überprüft und sich auch um den Mietvertrag kümmert. Verzichten Sie auf einen Makler, müssen Sie selbst nach Mietern suchen. Vermieten Sie ein Einfamilienhaus ist es natürlich besonders wichtig, solvente und zuverlässige Mieter zu finden, da diese die gesamten Kosten tragen müssen. Aber auch für die Vermietung von einzelnen Wohnungen in Ihrem Mehrfamilienhaus möchten Sie zuverlässige und solvente Mieter finden.

Bei dem Besichtigungstermin können Sie sich einen ersten Eindruck von den Interessenten machen und auch einige Fragen stellen. Achten Sie aber unbedingt darauf, keine unangemessenen oder zu persönliche Fragen zu stellen. Ist Ihnen ein Mieter oder eine Mietergemeinschaft sympathisch, geht es darum, die Zahlungsfähigkeit der Interessenten zu überprüfen.

Bei der sogenannten Bonitätsprüfung ist zum einen eine Schufa-Auskunft nötig, zum anderen macht es Sinn, sich von den Interessenten die Lohnabrechnung der letzten 3 Monate geben zu lassen. So überprüfen Sie, ob die potenziellen Mieter solvent sind und sich die Wohnung oder das Haus wirklich leisten können. Im Bestfall gibt es mehrere Mieter, die sich die Miete teilen. 

Was sollte im Mietvertrag geregelt sein?

Neben den grundlegenden Details wie der Regelung von Mieterhöhungen oder zu dem Zustand beim Auszug aus der Wohnung, sollten auch weitere Details im Mietvertrag geregelt sein, um Streit und Unklarheiten zu vermeiden.

Dazu zählen folgende Punkte:

  • korrekt berechnete Wohnfläche: am gängigsten ist die Berechnung laut Wohnflächenverordnung (WoFIV)
  • Putz-, Räum- und Kehrpflicht: Sie können diese Verpflichtung entweder an die Mieter übertragen oder ein Unternehmen für die Aufgabe beauftragen.
  • Pflege der Grünflächen: Ist dies nicht im Mietvertrag geregelt, müssen sich Mieter nicht um die Gartenpflege kümmern.
  • Nebenkostenabrechnung: Sie sollten alle Posten lückenlos aufführen, da Sie sonst gegebenenfalls keinen Anspruch auf Rückzahlung haben. 

Sie möchten diese Aufgaben nicht selbst übernehmen? Dann beauftragen Sie einen professionellen Hausverwalter, der sich um die von Ihnen gewünschten Leistungen wie der Grünpflege oder Reinigungsleistungen zuverlässig kümmert.